Das Healthy Home wird smart

Smart Home

Heute erzählen wir euch von einem weiteren, ganz besonderen Tag in unserem Schwörer Healthy Home. Das soll ja nicht nur healthy, sondern auch smart sein. Und dafür braucht es ein BUS-System. Wir entschieden uns für „Tahoma Premium“ von Somfy, das dank Funktechnologie extrem flexibel ist – und man kann es durch Nachbestellungen im Online-Shop des Anbieters ganz einfach individuell ergänzen.

 

Nacht auf dem Hotelflur

Ein Rückblick: Ich erinnere mich noch sehr lebendig an die Nacht. Mit Geschäftspartnern saßen wir viel zu lange in der Hotelbar, und als die zu war, gingen wir gemeinsam noch eine Ecke weiter. Kurz und gut, als wir wieder im Hotel eintrafen, umgab uns diese eigenartige Stille der Halle und Flure. Ein kurzes Gute-Nacht-Sagen, und jeder begab sich Richtung Zimmer.

Mein Problem: Ich halte die Karte an die Tür – und nichts tut sich. Sauber. Frühe Morgenstunde, und ich komme nicht auf mein Zimmer. Der Nachtportier sieht mich mitleidig an: „Sie müssen die Chipkarte zum Öffnen der Tür genau sooo vor das Schloss halten.“ Danke. Neuer Versuch. Kein Erfolg.

Irgendwann hat dann eine resolute Dame das Problem gelöst. Neue Karte, oder alte Karte neu programmiert? Keine Ahnung, auch egal. Das Ding hat funktioniert, und ich kam zumindest noch auf ein paar wenige Stunden Schlaf.

 

Somfys Sesam öffne dich

Aber irgendwie cool war die damals noch neue Öffnungstechnologie doch. Und: Seit die Somfy-Spezialisten Timo Lorenz und Volker Moog unsere neue Türsprechanlage nebst Tahoma-Box in Betrieb genommen haben, besitzen wir auch so einen Schlüssel-Ersatz-Öffnungs-Chip für unsere Haustür! Man hält das „gadget“ einfach kurz ans Namensschild neben der Tür, und Sesam öffnet sich. Viel cooler als im Hotel…

 

Bussystem von Schwörer

Bei Schwörer läuft das mit dem Funkbus so: Bei der Bemusterung wählt man ein Grund- oder umfangreicheres Buspaket aus, und zur Inbetriebnahme und Einweisung kommen die Somfy-Leute dann ins Haus. Das dauert mehrere Stunden, weil die Möglichkeiten einfach so umfangreich sind. Wir ließen eine Art Grundprogrammierung machen und werden das Ganze dann selbst nach und nach unseren Wohn- und Lebensgewohnheiten anpassen.

 

Fast geräuschlose Rollläden

Im Moment sind wir besonders angetan von den erstaunlich vielen Möglichkeiten der Dachfenster-, Rollladen- und Jalousiensteuerung. Morgens oder abends können – falls so gewollt – beispielsweise einzelne, Gruppen oder alle Rollläden um eine bestimmte Uhrzeit hoch- beziehungsweise runterfahren. Wir haben zusätzlich einen Schalter programmiert, um zentral vom Flur aus solche Szenarien manuell auszulösen.

Die Rollladenmotoren von Somfy sind übrigens unglaublich leise. Kein Vergleich zu den 20 Jahre alten Antrieben in unserem bisherigen Haus.

 

 

Bus-Sicherheit

Auch zum Thema Sicherheit hat die Tahoma einiges zu bieten. Dabei geht es zum Beispiel um die Rauchmelder, die im Bereich von Fluchtwegen (Treppe, Flure…) und in jedem Zimmer, in dem geschlafen wird, Pflicht sind. Und die Raffstores sollten bei Wind hochfahren, damit sie nicht beschädigt werden. Dafür haben wir Windsensoren.

Ansonsten geht es auch um Schutz vor Einbrüchen. Neben abschließbaren Tür- und Festergriffen haben wir Sensoren anbringen lassen, die ein unberechtigtes Öffnen melden. Möglich ist auch beispielsweise, dass die Rollläden im Untergeschoss automatisch schließen, wenn sich jemand Unbefugtes dem Haus nähert; Bewegungsmeldern sei Dank.

 

Wer steht da vor der Tür?

Zu Sicherheit und Komfort trägt auch unsere neuartige Videotürsprechanlage von Somfy bei. Denn neben dem oben beschriebenen Öffnungs-Gimmick gibt es auch eine Türkamera, die die Außenbilder auf dem Innendisplay anzeigt, und während unserer Abwesenheit aufzeichnet, wer an der Haustür geklingelt hat.

 

Wohnkomfort

In die Abteilung Wohnkomfort gehören Features wie die temperaturgesteuerten Rollläden und Jalousien. Wir können die Anlage Zum Beispiel so einstellen, dass im Sommer der Sonnenschutz automatisch schließt, wenn die Raumtemperatur 22 Grad erreicht.

Lässig ist auch, dass wir unser Smart Home zusätzlich per Handsensoren, die man einfach mit in den Garten oder ins Schlafzimmer nimmt, und mittels einer App per Tablet oder Smartphone steuern können; auch von unterwegs!

Und dank funkbasiertem System kann man bestimmte Schalter beliebig platzieren, falls gewünscht an der Kochinsel oder unterm Wohnzimmertisch. Grenzenlose Freiheit 🙂 .

 

Deutsche Smart Home Muffel

Bei einer repräsentativen Online-Umfrage der Media-Agentur Mindshare kam kürzlich heraus, dass sich die Deutschen herzlich wenig mit dem Thema Smart Home beschäftigen. Als Gründe werden genannt, dass die Bekanntheit noch nicht so groß sei und die Leute die hohen Kosten einer kompletten Haussteuerung im Eigenheim scheuten.

 

Der Preis der Spielerei

Also zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades tragen wir ja gerade bei 😉 Und der Einwand des hohen Preises ist sicher berechtigt. Doch dabei gilt es zu unterscheiden. Ein sogenanntes KNX-Bussystem zur totalen Vernetzung wäre uns auch zu teuer. Und wir sind der Meinung, dass es hierbei viel um Spielerei geht, die wir nicht brauchen – der Kühlschrank muss uns nicht sagen, dass die Butter aus ist, und das Badewasser von unterwegs aus einlaufen zu lassen, halten wir ebenfalls für überflüssig…

Apropos: Wir haben auch auf die Lichtsteuerung verzichtet, die vielen Menschen wichtig ist. Vorprogrammierte Beleuchtungsszenarien sind nicht unser Ding.

 

Technik-Spaß

Als die Somfy-Techniker weg waren, haben wir sofort begonnen, die Palette der Möglichkeiten weiter unter die Lupe zu nehmen. Es macht echt Spaß zu sehen, was wir mit unseren rund 60 Tahoma-Komponenten bzw. Anwendungen so alles machen können.

 

 

27.4.2017: Aus aktuellem Anlasse hier ein kleines Update zu diesem Blogbeitrag:

 

Zunächst noch ein Link für euch zu der oben genannten Umfrage, die Deutschen hätten keine Lust auf Bustechnik.

www.horizont.net/Heimvernetzung-Das-Smart-Home-laesst-die-Deutschen-kalt

 

Und heute verschickt der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) eine Pressemitteilung, dass Bussysteme in Fertighäusern auf dem Vormarsch sind! Ein scheinbar klarer Widerspruch also, zu der Umfrage.

Die Fakten, die der BDF dazu nennt: „Die Hausbauunternehmen des BDF, die sich durch ihre umfassende und fortschrittliche Gebäudeplanung auszeichnen, verbuchten im Jahr 2016 eine deutlich gestiegene Nachfrage nach dem intelligenten Wohnkonzept: 1.580 ihrer rund 10.000 neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser wurden als Smart Home realisiert. Zwei Jahre zuvor lag der Wert noch unterhalb der 1.000er-Marke.“

 

Merke: Wie in anderen Bereichen, beispielsweise Energiesparen, ist der Fertigbau offensichtlich auch beim Thema Smart Home in einer Vorreiterrolle. Wir finden´s gut!