Fertighausmontage #1: Im Winter kann man nicht nur Iglus bauen

Hausmontage Tag 1

Sonntag, 14. Januar 2017: Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen. Bei der Montage unseres Fertighauses vergangene Woche war so unglaublich viel los. Von Montagmorgen bis Freitagnachmittag waren wir pausenlos vor Ort, und sind komplett erschlagen von so vielen Eindrücken und Erlebnissen; Hausbau bei Regen, Schnee und Sturm…

 

Jede Menge Bilder und tolle Themen

Jetzt steht nicht nur unser Haus wind- und wetterfest da, sondern wir haben auch tausende(!) Fotos und stundenlanges Videomaterial von der Kamera und einer Drohne aus der Luft.

Am besten erzählen wir Euch jetzt erstmal vom Aufbau des Hauses und gehen in späteren Blogbeiträgen auf weitere Themen wie die geniale Indax-Photovoltaikanlage mit integrierten Dachfenstern und spezieller Hitzeschutzverglasung, die sensationelle Estrich-Fußbodenheizungs-Kombination und die augenscheinlichen Vorteile des Holzfertigbaus im Winter ein.

Der Hausaufbau beginnt

Endlich ist der langersehnte Tag des Hausaufbaus da. Es ist Anfang Januar, das Thermometer zeigt minus fünf Grad. Warm angezogen für einen langen Wintertag draußen kommen wir um 7.00 Uhr an der Baustelle an. Gerade wird der Autokran in Position gebracht, Scheinwerfer beleuchten die Szene und wir sehen dem emsigen Treiben auf der Kellerdecke zu. Der erste mit Hausbauteilen beladene Tieflader wartet schon darauf, dass seine Fracht an Ort und Stelle verteilt wird.

Jede Menge Material

Ausgerüstet mit der Kamera finden sich schon die ersten tollen Motive und ich fotografiere was das Zeug hält. Jetzt wird der Laster entladen. Gespannt, welches Hausteil zuerst dran kommt, sehen wir verwundert, dass zunächst unglaublich viele Materialien wie Gipsbauplatten, lange Hölzer, Gitterboxen mit Kleinteilen, Kabelrollen, Dämmplatten und anderes mehr in den Keller gebracht werden. Außerdem lädt der Kranfahrer auch die fertigen Treppen, den Balkon und die Carportelemente und Stützen ab.

 

Männerpower

Und schon jetzt fällt eines auf: Der Bautrupp arbeitet mit beeindruckender Geschwindigkeit, und so geht das den ganzen Tag, Stunde um Stunde, die Männer scheinen nicht müde zu werden. Es herrscht eine konzentrierte, angenehme Stimmung, man merkt dass die drei(!) sich gut verstehen und ein eingespieltes Superteam sind!

Später erzählen Steven, Patrick und Toni, dass sie auch privat ein prima Verhältnis haben und gemeinsam mit ihren Familien in der Freizeit einiges zusammen unternehmen.

 

Es beginnt mit der Kellertreppe

Ein aufregender Moment: Die Verbindungstreppe vom Erdgeschoss zum Untergeschoss wird eingebaut! Schnell ist sie fertig begehbar montiert, und mein erster Testlauf steht an. Klasse, sehr bequem zu betreten, und für den darunter entstandenen Raum habe ich sofort die Idee, ihn als Putzkammer zu nutzen.

 

Die Westwand schwebt ein

Dann schwebt die erste Hauswand herein, es ist die Westwand! Ihr folgt gleich die Südwand, und vom Garten kann ich durch die Terrassentür ins Wohnzimmer sehen. Danach hängt unsere „Weimper Nordwand“ am Kran und ist ebenfalls schnell passgenau platziert. Zum Schluss kommt die Ostwand mit unserer schönen roten Haustür angeschwebt. Wir gehen rein, und kleben den Roten Punkt für die Baufreigabe von innen ans Küchenfenster.

Hausmontage Tag 1

Zu groß, zu klein?

Das erste Raumgefühl zwischen den fertig montierten Außenwänden ist beeindruckend. Ist das Haus zu groß, ist es zu klein? Weder noch, es hat die perfekte Größe! Und der Ausblick aus dem Wohnzimmerfenster ist traumhaft, ich sehe mich schon im Sessel sitzend den Sonnenuntergang beobachten! Jetzt sind wir gespannt auf die Innenwände, die als nächstes kommen.

 

Männer lieben Feuer

Während der Bautrupp Innenwände montiert, hat unser Sohn David im Garten ein Feuer entfacht. Dafür haben wir unsere alte Waschmaschinentrommel auf eine Felge meines früheren Lieblingsautos – einem Chrysler PT Cruiser – gestellt, beide Teile führen so ein zweites Leben. Perfektes Upcycling!

Hausmontage Tag 1

Hausbau im Schneetreiben

Immer wieder kommt einer am Feuer vorbei, sei es um sich aufzuwärmen, sei es um Männergespräche zu führen… Wir haben nämlich auch interessierte Zaungäste. Diese staunen nicht schlecht, dass man im Schneetreiben ein Haus in solch beeindruckender Geschwindigkeit aufbauen kann.

 

Einer geht, der andere kommt

Kaum ist ein LKW entladen, kommt schon der nächste angefahren. Zur Kaffeezeit ist die Decke auf dem Erdgeschoss montiert und dank der gleich begehbar eingebauten Treppe betreten wir das erste Mal unser Dachgeschoss.

Dann geht es wieder Schlag auf Schlag, die Giebelwände werden aufgestellt, und ich bin wieder gespannt, welche Ausblicke wir von da oben haben werden.

 

Geniale Fernsicht

Der erste Ausblick aus dem künftigen Schlafzimmer ist noch viel besser als ich es mir vorgestellt habe, diese Fernsicht, dieser Blick in die Natur auf Bäume und Streuobstwiesen!

Unermüdlich arbeitet unser Bautrupp, während schon die Lichter der Sendemasten funkeln – Mühlacker besitzt noch zwei ehemalige des SWR – geht es mit Hochgeschwindigkeit weiter.

Als am Abend dann auch noch die oberen Giebelteile montiert sind, ist noch lange nicht Feierabend. Auch der nächste Aufbautag will vorbereitet sein.

 

Schwer beeindruckt vom ersten Hausaufbautag fahren wir nach Hause und freuen uns schon auf Tag zwei.

 

2 Gedanken zu „Fertighausmontage #1: Im Winter kann man nicht nur Iglus bauen

  • 18. Januar 2017 um 9:15 am
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    Tolle Bilder, liebe Bau-Blogger. Immer wieder beindruckend, wie schnell sich so ein Holz-Fertighaus aufstellen lässt. Wir sind gespannt, wie’s weiter geht.

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    • 18. Januar 2017 um 9:32 am
      Permalink

      Hallo Family Home, heute folgen zwei weitere Beiträge zur Hausmontage! – Und heute Abend: RICHTFEST!! 🙂

      Antworten

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