Fertighausmontage #3: Es werde Licht

Hausmontage #3

Heute ist Tag drei unseres Hausaufbaus. Die Sonne scheint und das trockene, windstille Wetter ist wie geschaffen, um die Photovoltaikanlage und die Dachfenster zu montieren. Schon früh am Morgen wuselt es noch mehr als sonst auf der Baustelle. Heute sind zusätzlich zu unserem Bautrupp noch mal drei Mitarbeiter der Konstruktionsabteilung von Schwörer-Haus, zwei Techniker von Velux und ein Spezialist der Firma Braas vor Ort um die Montage – vorm angekündigten Sturmtief – über die Bühne zu bringen.

Anbauteile und der Schornstein

Auch an diesem Tag wird zügig und konzentriert gearbeitet. Unser Bautrupp hat gleich morgens den Balkon und den Carport aufgestellt. Während oben auf dem Dach die Vorbereitungen für die Dachfenster im Gange sind, mörtelt Patrick im Haus den Fertigschornstein ein. Hoffentlich reicht´s vor dem Sturm.

Das Dach kriegt 21 Fenster

Im Dachgeschoss wird eifrig gewerkelt. Ratsch, hier ein Schnitt durch die Abdeckfolie und schon kommt Licht von oben. Dort schwebt das erste Dachflächenfenster am Kran und wird auch gleich an Ort und Stelle eingesetzt. Einpassen, Abdichten. Auf dem Süddach werden elf Fenster mit elektrochromer Verglasung eingebaut, das Norddach bekommt zehn Fenster mit Normalverglasung. Eine Drohnenkamera filmt das Ganze mit und ich bin schon auf die Aufnahmen gespannt.

 Hausmontage #3

Voll der Durchblick

Vor Einbruch der Dämmerung ist es soweit: Wir gehen hoch ins Dachgeschoss und sind überwältigt. Über uns der wolkenverhangene Himmel – trotzdem ist es angenehm hell. Und als der auffrischende Wind die Wolken vertreibt, staunen wir über das tolle Schattenspiel der Fensterrahmen an den Wänden. Und das ganze firsthoch, man kommt sich fast vor, wie in einer Kathedrale.

Hier kommt Alex

Inzwischen ist ein weiterer Mitarbeiter von Schwörer-Haus eingetroffen und stellt sich vor: „Ich bin Alex und werde die Heizung und Lüftung in Ihrem Haus einbauen“. Ein weiterer sehr freundlicher Mensch, der sich um unseren Hausbau kümmert.

Alles im Griff

Am späten Nachmittag kann ich tolle Fotos der von innen beleuchteten Dachfenster schießen, so langsam kommt auch immer stärkerer Wind auf. Und als Steven, Patrick und Toni das Dach mit einer Folie abdecken, zerren kräftige Windböen daran. Doch die wind- und wettererprobten Männer haben alles im Griff.

Privates am Abend

An diesem Abend gibt es endlich etwas mehr Zeit, um mit „unseren Dreien“ von der Baustelle ins Gespräch zu kommen. Wir erfahren von Töchtern und Söhnen, Freizeitaktivitäten und einem eigenen Bauvorhaben… Währenddessen ist Heizungsbauer Alex unermüdlich am Arbeiten, jetzt hat er freie Bahn und baut die Lüftungsrohre ein.

Tag vier: Geschafft!

Das Wetter hält ganz gut. Zum Glück gibt’s heute nur ab und zu etwas Nieselregen, mancher Windstoß fegt übers Dach. Der Bautrupp hilft auf dem Dach und baut Tür und Fenster im Keller – unserem Gartengeschoss – ein.

Die Drohnenkamera fliegt und filmt die Szene von oben: Die Männer von Schwörer, Velux und Braas bringen die Photovoltaikelemente aufs Dach, und um 16.45 Uhr ist es geschafft! Alle Teile sind verbaut, und stolz blickt die Männerriege auf ihr Werk. Super Leistung! Die Drohne musste wegen des aufkommenden Windes leider vorher schon landen.

„Egon“ im Anflug

Am Abend verabschieden sich Steven, Patrick und Toni in ihr wohlverdientes Wochenende. Wir wünschen eine gute Heimreise, sechs Stunden Fahrt haben die drei noch vor sich.

In der Nacht fegt Sturmtief Egon übers Land, bei uns in Schwarzwaldhöhenlage braust es mächtig, und in Gedanken sind wir bei unserem Neubau; hoffentlich nimmt er keinen Schaden.

Minimaler „Dachschaden“

Leider doch. Am nächsten Tag – es ist Tag fünf der Aufbauwoche – fahre ich gespannt zum Neubau. Als ich in unsere Straße einbiege, kommt mir einer der Velux-Techniker mit dem Auto entgegen. Er berichtet von einem vom Sturm gelösten Gerüstteil, das leichte Schäden an ein paar Metallrahmen der Dachfenster angerichtet hat. Die Beschädigung hat er gleich repariert, und auch die Gerüstfirma ist informiert. Dank Egon hat unser Dixi-Häuschen Schlagseite, und droht ganz umzukippen – ein Anruf bei der Firma – und schnell kommt ein Mitarbeiter, und rückt es wieder gerade.

Abschied

Im Haus ist Heizungsbauer Alex zugange, und draußen wird von den Männern der Stadtwerke „Wasser ins Haus“ verlegt. Der Schaden am Gerüst wird von der Gerüstfirma behoben – und langsam beruhigt sich auch Egon und zieht ab…

Am Mittag verabschiedet sich auch Alex ins wohlverdiente Wochenende, er freut sich schon auf den Schnee in Oberhof/Thüringen, denn da ist er zuhause.

Die Ruhe nach dem Sturm

Jetzt ist Ruhe eingekehrt im neuen Haus. Ich platziere die mitgebrachten Klappstühle mal hierhin, mal dorthin, genieße die Aussicht, träume von den Festen die wir hier feiern werden, sehe mich im Ohrensessel am Fenster mit meiner Lieblingslektüre sitzen, freue mich auf gemeinsame Essen mit Familie und Freunden am großen Esstisch. Ein kleines bisschen bin ich schon im künftigen Zuhause angekommen…

 

 

2 Gedanken zu „Fertighausmontage #3: Es werde Licht

  • 19. Januar 2017 um 8:36 am
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    Die Feuertaufe gleich zu Beginn! Schön zu hören, dass bis auf einige minimale Schäden alles glimpflich abgelaufen ist. Hätte auch anders kommen können.
    Wie ist es denn um die Sturmsicherung der Dacheindeckung bestellt? Wurden da spezielle Vorkehrungen getroffen, um gegen zukünftige Unwetterereignisse gewappnet zu sein? Schwarzwald Höhenlage hört sich nämlich so an, als würde auf „Egon“ bald „Felix“ folgen …

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    • 19. Januar 2017 um 12:12 pm
      Permalink

      Wir wohnen im Moment im Schwarzwald. Unser Healthy Home entsteht gerade im Enztal, in der „Schwäbischen Toscana“. Die Dacheindeckung, Dachaufbauten usw. sind ganz normal „gesichert“ – es flog uns ja ein Teil des Baugerüstes weg…

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