Minibad für Gäste: Es fehlt an nichts!

 

„Money, money, money, must be funny…“ Der Song von ABBA war mal der Megahit. Wir singen das hohe Lied auf unser Gästebad: „Mini, mini, mini…“. Denn wir haben auf genau vier Quadratmetern alles untergebracht, was so ein Gästebad braucht: Dusche, Handwaschbecken, WC, Urinal, Ablage und Möbel.

Platzspar-Möbel

Fangen wir doch mal mit den Möbeln an. Um Platz zu sparen, haben wir uns für die recht zierliche und ausgesprochen geschickte Serie Icon XS (Alpin Lack matt) von Keramag entschieden. Besonders praktisch war dabei auch, dass es die kompakte Kombination Waschtisch (53 x 31 Zentimeter) mit Waschtischunterschrank gab. Dazu gehören auch ein passendes Seitenelement mit Plexiglasbox und ein Regal mit Spiegel. Und wichtig ist auch der hohe Wasserhahn („Cosmopolitan“ von Grohe) mit genügend „Handfreiheit“ fürs Händewaschen darunter.

Alles hat seinen Platz

In den Möbeln bekommt man eigentlich schon alles unter, was ins Gästebadezimmer rein gehört: Handtücher, Körperpflegemittel, Nachfüllpackungen, Föhn usw. Der Rest findet auf einer raumbreiten Ablage auf der Installationswand Platz, die die Schwörer-Leute ebenso einbauten, wie sie später die Sanitärobjekte und Schränke montierten.

 

Große Dusche im kleinen Bad

Für Ordnung im Mini-Bad sorgen auch die kleinen aber sehr feinen Accessoires der Serie New York von Bravat (Firma Roman Dietsche GmbH): Zahnputzbecher und Seifenspender an der Wand, diverse Handtuchhalter und Duschzeug-Regal mit Haken in der Dusche. Die Echtglasdusche heißt Atelier und ist von HSK. Dass sie im Maß 90 x 90 in das Minibad reinpasst ist super, und der Eckeinstieg macht sie echt komfortabel.

 

Hereinspaziert

Die Duschgarnitur wollten wir in Aufputzausführung, weil wir früher schon mal schlechte Erfahrungen mit einer kaputten Unterputzgarnitur gemacht haben. Das Duschsystem mit klasse Brausekopf („Rainshower“) und dem schicken Schlauch ohne Riffel von Grohe nennt sich „Euphoria“.  Noch ein Wort zur Duschwanne „Muna“ in Telegrau von Hoesch. Sie ist, wie wir es unbedingt wollten, bodengleich, damit man einfach so reinspazieren kann, und wir bekamen sie in rutschfester Ausführung, was gut ist für die Sicherheit im Bad.

 

Ohne Softclose knallt´s

Bewährt haben sich definitiv auch bereits unser Urinal sowie das raumsparende WC von Geberit aus der Serie Renova Nr. 1 Plan; das spülrandlose WC ist sehr putzfreundlich.

Einziger Nachteil des Softclose WC-Deckels: Im Büro und sonstwo kracht ab und zu der Deckel lautstark runter, weil ich mich von zuhause her schon daran gewöhnt habe, dass man ihn zum Schließen nur kurz anzutippen braucht… 😉

 

Hygienisch komfortabel

Ebenso komfortabel – und auch hygienischer – sind die elektronisch auslösenden Betätiungsplatten von Viega („Vision for Style“). Sie heißen jetzt nicht mehr wie früher „Drückerplatten“, weil man sie zum Spülen ja eben nicht mehr drücken muss. Gewöhnungs- und bisweilen erklärungsbedürftig für Gäste ist die tolle Einrichtung über`m Urinal. Sie löst von selbst aus, wenn Mann einen Schritt zurück tritt.

 

Putzfreundliche Fliesen

So, und zur stimmigen Gesamtoptik bedarf es im Badezimmer natürlich noch der Boden- und Wandfliesen. Auf dem Boden liegen die großen Steuler-Steinzeugfliesen der Serie Beton, Farbe Hellgrau, die wir im kompletten Erdgeschoss haben. Sie schauen nicht nur gut aus, sondern sind auch super-pflegeleicht; weil man auch nicht gleich jeden Wassertropfen darauf sieht. Die Wandfliesen sind aus demselben Material und eignen sich deshalb auch besonders gut in der Dusche!

 

Der Erfolg hat viele Väter

Dazu, dass aus unserem Gästebad ein richtig schönes Wohlfühlbad geworden ist, haben außer uns ganz verschiedene Leute maßgeblich beigetragen. Da sind die Hersteller der oben beschriebenen Produkte zu nennen, und vorne dran unser Architekt Bernd Diers, der die nach außen öffnende(!) Tür an der richtigen Position und gegenüber ein breites Fenster eingeplant hat. Unser erfahrener Bemusterer Kurt Bader hat aufgepasst, dass die freien Flächen vor den jeweiligen Sanitärobjekten ausreichen und uns die Dusche mit platzsparendem Eckeinstieg empfohlen. Und schließlich sorgt die bei Schwörer obligatorische Lüftungsanlage im Haus dafür, dass der Duschdampf wirkungsvoll abgesaugt wird.

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