Erstes Planungsgespräch: Wie komme ich mit meinem Architekten klar?

Bauplatzbesichtigung mit dem Architekten

Bevor wir euch von unserer eigenen Hausplanung und der weiteren gemeinsam mit unserem Schwörer-Architekten berichten, möchten wir euch eine kleine Vor-Geschichte erzählen.

 

Wohin soll das Treppenhaus?

Eines Sonntagnachmittags waren wir bei einer Kundenhaus-Besichtigung von Schwörer-Haus und kamen dort ins Gespräch mit dem Architekten namens Bernd Diers. Dass er ein Meister seines Faches ist, war uns ziemlich schnell klar. Allerdings war er mit manchen Ideen, die wir bereits für unser Haus im Kopf hatten, nicht so richtig einig. Beispielsweise diskutierten wir kontrovers über die Frage, ob man die Geschosstreppe in einer Hausecke platzieren kann, oder soll, oder auch nicht.

Irritiert und inspiriert

Wir waren ein wenig irritiert. Geht man so mit potenziellen Bauherren um? Muss es dem Architekten nicht zuerst darum gehen, uns als Kunden zu gewinnen? Auf der Heimfahrt stellen wir uns diese Fragen, fanden keine Antwort – und waren uns gleichwohl einig, dass wir aus der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Herrn Diers durchaus interessante Anregungen und Inspirationen mit nach Hause brachten.

Wahrscheinlich ahnt ihr es bereits: Weil man bei Schwörer-Haus seinen Bauberater/Architekten entsprechend seines Bauortes regional „zugeteilt“ bekommt, sollten wir ein paar Monate später zum zweiten Mal das Vergnügen bekommen. Wir waren gespannt.

 

Bauplatz-Check vor der Planung

In einem relativ kurzen Telefonat stellen wir uns gegenseitig vor und vereinbarten ein Treffen an unserem Bauplatz, weil Bernd Diers – er arbeitet für Schwörer als Bauberater und Architekt – vor dem ersten Planungsgespräch die Örtlichkeit unter die Lupe nehmen wollte. Gut so! Wir halten es für unabdingbar, dass sich der Planer oder die Planerin den Bauort zuerst einmal ansieht, bevor man in die Planung einsteigt.

Vor Ort dann die Frage, ob man sich nicht von irgendwo her kenne? Ja, antworten wir, man ist sich vor einiger Zeit schon mal bei einer Kundenhaus-Besichtigung begegnet…

Und es lief so super

Und ob ihr´s glaubt oder nicht: Als wir nach dem Baustellentermin gemeinsam am Tisch saßen und in das Planungsgespräch einstiegen, lief es super! Bernd Diers entpuppte sich als ausgezeichneter Zuhörer, der sich sehr schnell in unsere Vorstellungen reindenken konnte; und uns Laien an den richtigen Stellen abholte, seine Erfahrung nachvollziehbar einbrachte und uns damit weiterbrachte. Kurzum: Offensichtlich ein Architekt, der dem Kunden nicht nur nach dem Mund redet und seine Verantwortung der Bauherrschaft gegenüber auch darin sieht, auf bestimmte Dinge deutlich hinzuweisen.

Man sieht sich immer zweimal

Tja, oftmals ist es richtig, dass der erste Eindruck der wichtigste ist. Richtig ist aber auch, dass man sich im Leben immer zweimal begegnet – und dass es immer auch eine zweite Chance gibt, und für jeden unbedingt geben sollte!

Im nächsten Beitrag dann, sorry

Oh Leute, jetzt sind wir aber mal so richtig vom Thema abgekommen. Und bevor wir jetzt noch weiter abschweifen, zurück zu unserer Hausplanung. Die begann mit einigen Abenden und Wochenenden mit dem Zeichenblock am Esstisch, und endete in zwei Entwurfs-Runden in einem für uns perfekten Ergebnis.

Doch weil dieser Beitrag jetzt doch so lang wurde, werden wir euch im nächsten darüber berichten. Und zwar schon morgen. Versprochen!

2 Gedanken zu „Erstes Planungsgespräch: Wie komme ich mit meinem Architekten klar?

  • 22. November 2016 um 4:34 pm
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    Gerade in der Planungsphase kann die gesundheitliche Qualität des Gebäudes stark beeinflusst werden. Hierzu gehören Kriterien wie:
    – Eintrag von Schadstoffen von außen
    – Optimale Lüftungskonzepte
    – Produktauswahl
    – Pflege, Reinigungs- und Wartungsaufwand
    – Blendfreiheit
    – Tageslicht
    – Schallschutz
    – Konfrontation mit Radon
    – Schimmelschutz und Bakterienschutz
    – Reduktion von Schadstoffen durch die Nutzung der Immobilie (Hobbyraum, Lagerung von problematischen Produkten, Lösemittel durch imprägnierte Funktionskleidung, etc.)

    Sicher gibt es noch viele weitere Kriterien, welche die Behaglichkeit und Leistungsfähigkeit von uns Menschen in Innenräumen tangieren. Wichtig ist es auf jeden Fall, dass dies in der Planungspase betrachtet wird. Vorausgesetzt die Gesundheit ist wichtig….

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    • 23. November 2016 um 10:59 am
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      Hallo Herr Bachmann, Sie haben natürlich recht, das Thema Wohngesundheit ist sehr wichtig. Und wir sind froh, dass das Sentinel Haus Institut uns als Bauherrschaft u.a. während des Planungsprozesses bei der Auswahl der Ausstattungsmaterialien und darüber hinaus begleitet/berät. Gut auch, dass Schwörer-Häuser Sentinel-geprüft werden.

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