Bauplatzsuche: Vom Internet zum Sonntagsausflug

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Wir wussten, wo wir bauen möchten, doch wie kommt man an seinem Wunschort an einen Bauplatz? Klare Sache: Der Weg führt übers Internet. Wir suchten zunächst in Immoscout, wo schon einige Grundstücksangebote zu finden waren. Auch in den eBay Kleinanzeigen wurden wir fündig. Doch diese Bauplätze lagen entweder in Teilorten der Stadt oder sie schienen uns – weil Angebote von privat – zu teuer.

Der direkte Draht zum Amt

Bauplatzsuche: Onlinerecherche
Bauplatzsuche: Onlinerecherche

Dann der Klick auf die Website der Stadt. Unterm Menüpunkt „Bauen“ stießen wir auf das städtische „Baulandportal“, in dem sowohl die aktuellen Baugebiete dargestellt (siehe Screenshot) als auch einzelne Grundstücke aufgelistet sind. Eine super Sache, wie wir finden, und das Beste dabei ist: Hier steht sogar die Telefonnummer mit direkter Durchwahl zum zuständigen Amt für Grundstücks- und Gebäudemanagement.
Logisch, wir riefen sofort dort an. Parallel dazu abonnierten wir den Immobilien-Newsletter der dortigen Kreissparkasse, wir schauten nach bei der Volksbank, lasen den Immobilienteil der Lokalzeitungen – und pinnten Zettel an diverse Schwarze Bretter in Geschäften. Der Mix macht´s, dachten wir. Doch richtig weiter kamen wir  nur direkt bei der Stadt.

Das Baugebiet ein Traum

Wir erfuhren, wie der Stand der Dinge in den einzelnen Baugebieten war, auf welche Preisniveaus man sich bei städtischen Bauplätzen einstellen muss und andere wichtige Dinge mehr.

Fortan führten uns die Sonntagsausflüge in die Stadtteile und Baugebiete von Mühlacker. Per Auto und zu Fuß erkundeten wir einen Ort nach dem anderen, fuhren hier hin und dort hin. Bis das Ganze für uns klar war. Wir hatten von der Ausweisung eines kleinen Neubaugebiets direkt in der Stadt erfahren. Was für eine Lage!! Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt und dennoch in Ortsrandlage mit herrlichem Blick auf Felder und Weinberge. Schlicht unser Traum!

Eine aufregende Zeit

Der Haken an der Sache: Es gab weit mehr Interessenten als Grundstücke, sodass wir in ein Bewerberverfahren mit unsicherem Ausgang einsteigen mussten. Dabei wussten wir nicht ´mal, wann und nach welchen Kriterien Stadtverwaltung bzw. Gemeinderat die Vergabe entscheiden würden. Eine aufregende Zeit!

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