Von der Notlösung zum Hingucker

Fertighaus individuell

Bevor wir euch, wie im letzten Blogbeitrag angekündigt, das fertige Schwörer Healthy Home von innen zeigen, möchten wir noch auf ein spezielles Thema beim Fertighausbau eingehen. Denn wenngleich wir unser Haus mit allem Drum und Dran bezugsfertig bemustert hatten, konnten wir während der Bauzeit noch Änderungen vornehmen; zum Beispiel den zusätzlichen Einbau eines Podests im Dachgeschoss.

 

Wir sehen nicht raus

Und das kam so: In dem zentralen Raum im Dachgeschoss, unserer künftigen Bibliothek, haben wir neun plus vier Dachfenster einbauen lassen. Jede Menge Scheiben also – aber wir sahen nur den Himmel. Denn aus konstruktiven Gründen war die unterste Fensterreihe zu hoch platziert. Siehe Foto:

 

Fertighaus individuell

 

Was also tun? Unsere erste Idee, eine Zwischendecke einzubauen, scheiterte daran, dass die Bibliotheksmöbel rund 2,70 Meter hoch sind. Darüber hätte uns die Decke nicht viel genützt. Die zweite Idee war ein Podest als Notlösung. Es folgte ein Anruf bei Schwörer-Haus. Dort hat man uns zunächst die Machbarkeit bestätigt, dann gab Bautruppchef Rzeppa die Maße ans Werk durch, woraufhin wir ein Angebot dafür bekamen. Wenige Tage später wurden die vorgefertigten Teile – Balken, Mehrschichtholzplatten, Befestigungsmaterial usw. – auf der Baustelle angeliefert.

 

Präzise und schnell

Die Präzision der Balken-Unterkonstruktion hat uns schwer beeindruckt. Alles passte millimetergenau in den Raum. Toll war noch ein Tipp von Schwörer, die Vorderseite des Podestes nicht mit Parkettdielen zu verkleiden, sondern sie zu tapezieren. Einen Tag später war der Einbau fertig! Hier die Montagestory in Bildern:

 

 

Was sollen wir sagen: Das Podest ist ein echter Hingucker geworden. Der Raum hat deutlich an Spannung gewonnen, und das Podest zieht selbst unsere Besucher als Sitzplatz magisch an. Wir träumen bereits davon, auf dem Lesesofa zu schmökern und dabei „dem Himmel ganz nah“ zu sein; das ist übrigens eine spontane Aussage eines Besuchers, als er den Raum zum ersten Mal sah.

 

Elektrochrome Verglasung

Das wird grandios! Die Velux-Dachfenster fahren, wie von Geisterhand bewegt, einzeln, in Gruppen oder insgesamt funkgesteuert auf und zu. Und wenn sommers die Sonne auf die Scheiben brennt, können wir sie ebenfalls per Knopfdruck verdunkeln. Denn sie haben eine sogenannte elektrochrome Verglasung, hergestellt von SageGlass, einer Tochterfirma des Branchenriesen Saint Gobain. Dabei handelt es sich um elektrisch tönbare Gläser, die durchs Abdunkeln den Hitzeeintrag minimieren – und man kann trotzdem noch rausschauen. Das Prinzip ähnelt Brillen, die in der Sonne dunkel werden.

 

Änderungen auf der Baustelle

Anhand des Podest-Beispiels möchten wir euch zeigen, was alles bei Fertighäusern noch während der Bauzeit geht. Wir haben in der Zeit unter anderem noch gemeinsam mit dem Elektriker vor Ort die genauen Positionen von Schaltern und Lampen festgelegt und zum Teil auch nochmals ändern lassen. Auch mit den Fliesenlegern besprachen wir beispielsweise die zu fliesenden Wandflächen erst zu diesem Zeitpunkt genau, gemeinsam mit dem Sanitärinstallateur legten wir Montagedetails der Sanitärobjekte sowie der Badezimmermöbel fest.

 

Erst im Haus entscheiden

Verschiedene Dinge am Carportanbau bestimmten wir erst, als das Ganze soweit sichtbar war, und nicht zuletzt entschieden wir uns erst nach dem Streichen der Fassade dafür, geplante Kontrastfarbflächen zwischen einzelnen Fenstern einfach wegzulassen.

Wir können euch nur empfehlen, oft auf der Baustelle zu sein und direkt mit den Handwerkern zu sprechen. Denn sie haben viel Erfahrung und gute Ideen – und außerdem kommt man auf manche perfekte Lösung einfach erst im real gebauten Haus.

 

 

So, das war jetzt ein kleiner Zwischenbericht von uns. Und im nächsten Beitrag zeigen wir euch die versprochenen Innenbilder. Seid gespannt darauf 😉

 

3 Gedanken zu „Von der Notlösung zum Hingucker

  • 22. März 2017 um 8:51 pm
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    Coole Idee mit dem Podest! Leuchtet sofort ein und sieht klasse aus.

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    • 23. März 2017 um 3:01 pm
      Permalink

      Vielen dank für das Kompliment – und viel Erfolg bei eurem Hausbau! Werden wir davon auch Bilder sehen?

      Antworten

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