Zweites Haus. Erster Blog.

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Oft, wenn ich über etwas schreiben muss, schlage ich dazu vorher in Zitaten- und Aphorismen-Sammlungen nach. Das macht mir auch sonst Spaß. Also habe ich gleich mal gegoogelt, ob mein Lieblings-Klassiker Goethe etwas zum Thema Hausbau geschrieben hat. Und siehe da:

„Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlgegründet, dass es vollkommen ausgeführt sei.“

Der rechte Fleck? Davon sind wir überzeugt. Unser Bauplatz liegt an einem Südhang mit Blick auf die Stadt. Und jedes Mal, wenn wir hier sind, gehen wir mindestens einmal kurz zu Fuß in die Innenstadt, wo es neben Geschäften, Friseur, Buchladen, Bank und Apotheke auch ein nettes Retrokino gibt – und schon sitzen wir im Eiscafé und lassen uns einen Espresso Venezia schmecken.

Und das Beste ist: Morgens werde ich in fünf Minuten zu Fuß am Bahnhof sein – und abends dauert es eine Minute raus auf die Felder, wo man einen herrlichem Blick hinüber zu den Weinbergen hat.

Wohlgegründet? Auch klar. Das haben wir in einem Bodengutachten bestätigt bekommen, das wir vor dem Hausbau in Auftrag gaben. Und auf den nachweislich tragfähigen Untergrund kommt ein Betonfertigkeller.

Die vollkommene Ausführung? Hierbei setzen wir auf ein schlüsselfertiges Holzfertighaus von Schwörer-Haus; inklusive Keller „aus einer Hand“. Außerdem dürfte gemäß der alten Bauernweisheit „durch Bauen lernt man bauen“, bei uns eigentlich nicht mehr viel schief gehen, denn wir bauen bereits das zweite Mal.

 

4 Gedanken zu „Zweites Haus. Erster Blog.

  • 4. Januar 2017 um 6:25 pm
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    Da bin ich hier genau richtig! Bin ich tatsächlich fündig geworden und kann meine Zuneigung zu Zitaten und Aphorismen teilen. Ich bekenne mich ebenfalls zu einem Freund klassischer und bedeutender Zitate. Das von Ihnen gewählte Zitat passt thematisch (wie sagt man so schön) wie die Faust aufs Auge.

    „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ – Goethe. Wie ich finde, passt dieses Zitat ebenfalls gut zu Thema Bauen. Wer selber man eine kleine Baustelle hatte, der wird es vermutlich besser verstehen. Denn eins ist garantiert bei Bauarbeiten: es kommt immer was dazwischen. Aber man wächst ja mit den Aufgaben. Und wer aufgibt, hat schon längst verloren.

    „Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.“ – Thomas Alva Edison

    Dabei ist es ganz egal, wie groß die symbolische oder die „echte“ Baustelle ist. Man darf nicht so schnell aufgeben, immer weiter versuchen. Sonst würden wir nicht jetzt da sein, wo wir sind. Große Baustellen haben mich schon immer fasziniert. Auch als kleines Kind… mein Onkel war Bauleiter und so war in der glücklichen Lage die großen Maschinen bei der Arbeit zu betrachten. Von Betonsägen bis hin zu Kernbohrungen. Bei bohrtechnik-westerwald.de kann man sich das auch mal bildlich vorstellen, wenn nicht jeder was mit den Begriffen anfangen kann.

    Allen noch ein erfolgreiches Jahr 2017 !

    „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ – Philip Rosenthal

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    • 5. Januar 2017 um 11:43 am
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      Auch sehr schöne Zitate! Danke. Es ist immer gut, Gleichgesinnte im Netz zu treffen… Wie sind Sie denn auf die Bau-Blogger mit dem Thema Hausbau gekommen?

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  • 5. Mai 2017 um 12:37 pm
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    Hallo liebe Bau-Blogger,

    Goethe war einfach ein Meister seiner Art! Ich persönlich bin ja ein großer Fan vom „Erlkönig“, immer und immer wieder könnte ich dieses Gedicht lesen.

    In meiner ganzen Ungeduld und Verzweiflung habe ich die letzten Wochen so viel in Google verbracht, bis ich per Zufall über diverse Schlagwörter auf eurem Blog gelandet bin und mich hier in diesem Ambiente so wohl gefühlt habe das ich dachte ich muss euch einfach jetzt einen Kommentar hinterlassen.

    Ungeduld deswegen weil wir auch derzeit dabei sind unser Haus zu bauen, allerdings kein Fertighaus. Früher dachte ich immer „Ach so ein Haus ist schnell gebaut. Da ruft man die richtigen Leute an und die ziehen das dann einfach in 1 Tag hoch!“ Ja Ja der jugendliche Leichtsinn damals. Heute merke ich was so ein Hausbau bedeuten kann.

    Nun ja was ein Glück haben wir den gröbsten Stress erst mal hinter uns gelassen. Aber vor ein paar Tagen als ich eine Besprechung mit unserem Bauleiter hatte merkte ich mal wieder wie wenig Ahnung ich immer noch von dem ganzen Thema habe.

    Das Haus steht nun fast zur Hälfte und mein Bauleiter fragt mich doch tatsächlich schon nach Fenster und Türen. Hallo? Ich hab noch nicht mal ein komplettes Haus?! Außerdem habe ich eh keinen blassen Schimmer was man da so nimmt?!

    Was ein Glück ist unser Bauleiter so lieb und erklärte mir das ganze ausführlich. Und einen Hersteller für Fenster und Türen hat er mir obendrein dann auch noch empfohlen.

    Wünscht mir weiterhin Glück bei meinem Hausbau

    Liebe Grüße
    Marie

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    • 9. Mai 2017 um 9:59 am
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      Hallo Marie, natürlichen wünschen wir für den Hausbau Glück, und vor allem den gewünschten Erfolg!

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