Dryonic-Fassadenfarbe: Der Wüstenkäfer macht´s vor

Sto Dryonic Schwörer Healthy Home Fassadenfarbe

Wenn früh am Morgen die ersten Sonnenstrahlen über die Namibwüste streichen, ist er schon da: der clevere schwarze Käfer. Wir nennen den Sechsbeiner Karl. Karl der Käfer. Im Kopfstand steht der kleine Kerl oben auf dem Kamm einer riesigen Sanddüne. Er macht kein Yoga und treibt auch nicht Frühsport, sondern wartet geduldig auf die kaum sichtbaren Nebelschwaden, die vom Atlantik her langsam in die Trockenwüste an der afrikanischen Westküste wehen. Weiterlesen

Schwörer Healthy Home: mit Wohngesundheits-Prüfung

Soll ich kurz nach den verheerenden Brüsseler Terroranschlägen zu einer Tagung in die Europa-Hauptstadt fliegen? Das war im Frühsommer 2016. Ich überlegte. Noch hatte ich die schrecklichen Bilder von Toten und Verletzten sehr lebendig vor Augen. Doch nach ein- zweimal drüber schlafen siegte die Ratio. Laut Statistik ist es immer noch sehr viel wahrscheinlicher, zuhause oder im Straßenverkehr einen schweren Unfall zu haben, als von einer Terroristenbombe getroffen zu werden. Außerdem können wir uns einfach nicht verstecken. Live goes on!

Der Grote Markt

Eine Weile später saß ich dann abends im Restaurant Brasserie de L’Ommegang direkt am Grote Markt, dem Brüsseler Marktplatz; nachdem ich ein Selfie auf dem sensationellen, von einzigartiger Architektur umrahmten Platz gemacht habe. Zum Essen und zu der Tagung eingeladen hatte der Dachfensterhersteller Velux.

Tagung im Jubelpark

Der herrliche Sonnenschein bei strahlend blauem Himmel am nächsten Morgen ließ dann nur noch positive Gedanken zu. Zu Fuß überquerte ich einen letzten kopfsteingepflasterten Platz und stand vor dem Jubelpark 11. Eine prima Adresse. Hier, in der 30 Jahre alten, farbenfrohen Event Location Autoworld Brussels, sollte die Tagung stattfinden.

Licht und Luft

Die Teilnahme hat sich zu hundert Prozent gelohnt! Denn ein Punkt des Programms war die Vorstellung des Velux Healthy Homes Barometer 2016. Dieser Bericht basiert auf einer europaweiten, repräsentativen Umfrage zum Thema Wohnen. Ergebnis: Am wichtigsten sind den Menschen in den eignen vier Wänden ausreichend Tageslicht und frische Luft, komfortable Temperaturen und angemessene Luftfeuchtigkeit sowie ein erholsamer Schlaf.

 

 

Bewohner-Perspektive!

Ich war total angefixt. Endlich fragt mal jemand die Bewohner selbst, und macht nicht irgendwelche architektonisch/bauphysikalischen Vorgaben, was angenehmes, gesundes Wohnen ausmache. Darüber, wie so ein „Healthy Home“ aussehen soll, was drin und dran sein sollte, sagt die Studie natürlich nichts aus.

Unser Healthy Home…

Im Dialog malten meine Frau und ich uns aus, wie denn wohl unser ganz persönliches Healthy Home aussehen würde. Nach und nach entwickelten wir unsere eigenen Vorstellungen dazu – und suchten passende Bau-Partner für die Umsetzung. Dass es ein Holzfertighaus werden würde, war klar. Und als Schwörer-Haus die Sache auch spannend fand, wurde aus der Idee schnell ein Bauvorhaben namens „Schwörer Healthy Home Projekt, Mühlacker Deutschland“.

Alles für die Wohngesundheit

Es soll zeigen, wie Heathy Home praktisch geht, und auch messbare Ergebnisse zum Thema Wohngesundheit bringen. Damit sind wir beim Freiburger Sentinel Haus Institut (SHI), das sich in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland die „gesundheitliche Qualitätssicherung“ beim Hausbau auf die Fahnen geschrieben hat. Diese bezieht sich auf die Auswahl geprüft emissionsarmer Materialien für die innenraumrelevanten Bereiche. Die SHI-Experten haben – unabhängig vom Schwörer Healthy Home – die Produkte und Materialien, die der Fertighausbauer einsetzt, bereits geprüft. Und sie schulten die Mitarbeiter von Schwörer-Haus, die die Montage und den Innenausbau verantworten und umsetzen, in emissionsarmem Arbeiten.

Eine Messung üblich

Üblicherweise gibt es in Schwörer-Kundenhäusern nach Ende der Bauarbeiten eine Raumluftmessung mit Prüfbescheinigung durch den Sentinel-Partner TÜV Rheinland. Den Maßstab für die geforderte Raumluftqualität geben die Empfehlungen des Umweltbundesamtes, der Weltgesundheitsorganisation und anderer Institutionen für eine gesunde Innenraumluft.

28-Tage-Messprogramm

Unser Healthy Home lassen wir darüber hinaus wissenschaftlich betreuen. Das heißt, unter

anderem werden hier im Zeitraum von 28 Tagen die sogenannten Abklingkurven von Schadstoffkonzentrationen in der Raumluft gemessen. Wir sind schon gespannt, was dabei rauskommt und was auf uns zukommt, wenn das Insititut „soziokulturelle Aspekte, wie die Rezeption und Zufriedenheit der Bewohner, erhebt.“ So hat man uns das mitgeteilt…

Die Baupraxis

Tja, das waren jetzt ziemlich viele Fakten und jede Menge Theorie. Praktisch bedeutet das im Moment für uns beispielsweise, dass im Haus keinerlei Putzmittel, schon gar kein Waschbenzin oder ähnliches zum Einsatz kommen dürfen. Natürlich mussten auch die Materialien, die wir nicht von Schwörer bezogen haben, clean sein.

Auf die einzelnen, im Haus eingesetzten Baustoffe und Produkte gehen wir dann ein, wenn die Messreihe abgeschlossen und ausgewertet ist. Denn erst dann werden wir sehen, ob alles gut ist oder ob Problemstoffe in der Raumluft aufgetaucht sind.

Baustoffe-Verzeichnis

Bis dahin könnt Ihr Euch schon mal anschauen, welche Produkte und Materialien aus Sicht des SHI wohngesundheitlich ok sind.

 

Hier sind sie gelistet: Sentinel Bauverzeichnis

 

Die Websites dazu sind http://www.sentinel-bauverzeichnis.eu/de und http://www.gesündere-gebäude.de/

 

 

Vom Häuslebau zum „Schwörer Healthy Home Projekt“

schwoer-healthy-home_bild

Wir sind die Nummer 39.185 und die Nummer 1. Soll heißen, wir bauen das etwa 39.000ste Schwörer-Haus. Und dieses Eigenheim wird gleichzeitig auch das erste „Healthy Home“ des Fertighausherstellers. Damit sind wir bereits mitten im Thema, wie sich unser zunächst geplanter Häuslebau zum europaweit einzigartigen „Healthy Home“ Projekt entwickelte.

Einfach mal ausprobieren

Im Job beschäftige ich mich tagtäglich mit allem rund ums Bauen und bin in ständigem Kontakt mit Hausherstellern und deren Zulieferern. Dabei erfahre ich viel über neue und innovative Lösungen betreffend Materialien und besondere Ausführungen. Wenn ich mir über die Dinge Gedanken mache, erfährt im Austausch auch meine Frau Christine davon, und sobald ich Texte darüber schreibe, ist sie – als meine Lektorin – voll in den Themen drin.

Jetzt bot sich also die Gelegenheit, beim eigenen Hausbau viel Neues zu „testen“. Und da wir beide neugierig und bereit sind, Sachen einfach mal auszuprobieren, werden wir sehen, wie sich die Dinge aus den Hochglanzprospekten im ganz normalen Wohnalltag machen.

Aus Brüssel kommt das Healthy Home

Der Weg zum Healthy Home, dem gesunden Haus, führte über Brüssel. Bei einer Tagung erfuhr ich vom Velux Healthy Homes Barometer, das auf der Basis einer europaweiten, repräsentativen Umfrage zusammenfasst, was den Leuten beim Wohnen wichtig ist: ausreichend Tageslicht und frische Luft, erholsamer Schlaf, komfortable Temperaturen und angemessene Luftfeuchtigkeit.

Doch wie könnte so ein Haus aussehen, das diese Kriterien erfüllt? Was muss drin und dran sein? Nach und nach entwickelten wir unsere ganz persönlichen Vorstellungen dazu, dann suchten wir die aus unserer Sicht passenden Bau-Partner für die Umsetzung. Und das Kind bekam seinen Namen: „Schwörer Healthy Home Projekt, Mühlacker Deutschland“.

Wüstenkäfer als Vorbild

Aus dem privaten Bauvorhaben wurde also ein richtig großes Projekt. Dennoch sind wir uns treu geblieben. So werdet ihr hier sicher keine 30-Quadratmeter-Badezimmer-Wellnessoase oder die 20.000-Euro-Designerlampe überm Esstisch finden. Stattdessen lest ihr über das Plusenergie-Haus aus einer Hand, den Fassadenanstrich, der einen Wüstenkäfer zum Vorbild hat, Verglasungen, die bei Sonne abdunkeln, Einbruchschutz per Funk, LED-Beleuchtung, schwebende Schiebewand aus Schreiners Hand und 1,20-Meter-Bodenfliesen, so dünn wie Glasscheiben.

Rein, raus – aus die Maus

Wir werden aus Bauherrensicht berichten, Erfahrungen schildern und Tipps geben. Und zwar zum Bauen und zum Wohnen. Mit Argusaugen wird auch von außen auf das Objekt geschaut: Das Sentinel Haus Institut in Kooperation mit dem TÜV Rheinland prüft das Haus, genauer die Raumluftqualität, auf Herz und Nieren, und was Mensch nicht gut tut, wird nicht verbaut. Ganz einfach.

Schwörer Healthy Home für alle?

Falls ihr ein Healthy Home von Schwörer haben wollt: Leider gibt es das so noch nicht. Aber vielleicht wird es ja bald eine Baureihe oder sowas wie eine spezielle Edition geben. Doch das ist natürlich nicht unsere Baustelle.

 

Update: 24.08.2017 – Erklärfilm über unser Schwörer Healthy Home

Hier gibt’s ein kleines Update zu dem frühen Beitrag, den vielleicht manche von euch noch gar nicht gelesen haben. Jedenfalls: Mittlerweile steht unser Schwörer Healthy Home ja, und wir wohnen schon drin. Und inzwischen haben Schwörer und Projektpartner auch einen Film dazu gedreht, den wir richtig schön und informativ finden. Wer ihn anschauen möchte, klickt einfach hier: