Phase Kundendienst

Wir haben mal wieder Post von Schwörer-Haus bekommen. Man hat uns zwei „Termin-Postkarten“ geschickt, dass demnächst wieder zwei Kundendienstmitarbeiter unseres Hausherstellers kommen werden. Das „Prinzip Kundendienst“ beim Fertigbau ist eine gute Sache. Im Prinzip. Denn tatsächlich wird uns ganz schön Geduld abverlangt und manche Sachen fanden wir schon nervig. Weiterlesen

Innentüren: Schwörer bringt Licht ins Dunkel!

Wir werden nicht müde zu betonen, wie easy Fertighausbau ist, insbesondere, wenn man schlüssel- beziehungsweise bezugsfertig baut. Im Unterschied dazu läuft der Ausbau unseres Untergeschosses ja in Eigenregie, und wieder haben wir eine Geschichte für euch, die zeigt, wie (zeit-)aufwändig die Sache im Detail laufen kann. Heute geht es um die Innentüren, genauer um deren Höhe, die uns ziemliches Kopfzerbrechen bereitet hat.

 

Türen vom Schreiner?

Grundsätzlich hat man die Möglichkeit, Innentüren vom Schreiner machen zu lassen. Der kommt dann in der Regel auf die Baustelle, nimmt hier seine Maße, fertigt die Zargen und Türblätter und baut sie ein. Die Alternative ist, die Türöffnungen selbst auszumessen und die entsprechenden Türen dann online oder in einem Fach- oder Baumarkt zu bestellen und selbst einzubauen.

 

Bestellung Innentüren?

Wir wählten die Variante zwei und stehen jetzt vor einem Problem. Doch der Reihe nach. Ich habe also die relevanten Maße aufgenommen, das heißt, jeweils die Höhe und Breite der Wandöffnungen (die sogenannten lichten Maße) sowie die Dicke der Wände gemessen. Damit ging ich zum Baustoffmarkt und fragte, wie so eine Türbestellung abläuft.

 

Tipp: DIN links und rechts

Es schien sehr einfach. Die Dame hinter der Beratungstheke meinte, ab Bestellung seien die Türen in sieben bis zehn Tagen da. Sie gab mir ein Prospekt ihres Lieferanten mit, in dem die Formen, Farben und Ausführungsdetails der Zargen (auch genannt Türfutter) und Türen stehen. Auch eine Tabelle, die die gängigen Normmaße auflistet, steht hier drin. Und sie hatte den ultimativen Tipp parat, wie man mit der leidigen Sache des Türanschlags (DIN links oder DIN rechts?) umgeht: Man stellt sich ganz einfach vor, wo die Tür angeschlagen ist (also links oder rechts), wenn man sie zu sich herzieht!

 

Türen-Sondermaß

Also ab nach Hause, Prospekt in Ruhe anschauen und dann die Türen bestellen. Und genau an diesem Punkt sind wir bei unserem Problem. Mit 88,5 Zentimetern Breite sind unsere Türöffnungsmaße Standard. ABER: Die Höhe der Wandöffnung ab Oberkante Fertigfußboden, also ab den inzwischen verlegten Fliesen, beträgt bis oben zum Türsturz genau 2,28 Meter. Und das, erklärte mir besagte Dame, als ich sie irritiert nochmals anrief, sei ein Sondermaß.

 

DIN-Maß Innentüren

Kann doch nicht sein! Also auf zum nächsten Baustoffhändler. Dort ist der Türenexperte leider gerade in der Mittagspause. Ich fahre wieder heim und rufe ihn eine Stunde später an. „Mein Wandöffnungsmaß beträgt 2,28 Meter Höhe“, sage ich, und bekomme die Antwort: „Das ist weit entfernt von deutschen DIN-Maßen“. Diese wären 2005 und 2130 Millimeter für 1,98 beziehungsweise 2,11 Meter hohe Türblätter. Kann offenbar wohl doch sein.

 

Lieferzeit Sondertüren

Zudem erklärte mir der Baustoffhandels-Türenexperte, dass so eine Sonderanfertigung erstens deutlich teurer ist, als eine Normtür. Und zweitens müsse man mit rund sechs Wochen Lieferzeit rechnen. Jetzt, in der Zeit der Werksferien, könnten daraus auch leicht acht werden. Das war am vergangenen Donnerstag.

 

Wer zahlt die Mehrkosten?

Zwei Monate Wartezeit für die Türen? Auch das kann doch nicht wahr sein! Weil wir normalerweise nicht so schnell aufgeben, bleiben wir auch in dieser Angelegenheit dran. Nächster Anruf: Schwörer Haus, unsere Fertighausfirma. Thema: Die Sache mit der Öffnungshöhe klären, und im Hinterkopf der Gedanke: Die Mehrkosten muss doch wohl Schwörer tragen. Wir haben bei der Kellerbemusterung keine so hohen (Sonder-)Öffnungsmaße bestellt!

Unser „Gegenüber“ am Telefon überlegt, ist zunächst ein wenig ratlos, fragt nach bei Kollegen – und verspricht eine Rückmeldung am kommenden Montag.

 

Schwörer hilft

Dann, am heutigen Montagmorgen, die positive Nachricht. Von Schwörer bekamen wir eine Mail mit den Türmaß-Tabellen von Grauthoff, deren Türen wir auch schon im Erd- und Dachgeschoss einbauen ließen. Dieser Türenanbieter vertreibt die Produktmarken Astra, HGM und Bartels, die von unserem Haushersteller eingesetzt werden. Dazu die Erläuterung in der Mail: „Bei einer Türhöhe von 2,235 m wäre das Bekleidungsmaß der Zarge 2,289 m. Das heißt, dass die Öffnung um 9 mm überdeckt wird. Dies wäre noch ein Normmaß der Tür.“ Das bedeutet: Bei Grauthoff ist die Türhöhe 2,235 Meter ein Standard-Katalogmaß!

 

Damit ist unser Problem schnell und einfach gelöst: Einen Händler, der Grauhoff-Türen führt, googeln und dort bestellen… DANKE SCHWÖRER HAUS!! J

 

Kleiner Nachklapp. Am Bau ist es halt so: Du fragst fünf Leute und bekommst zehn verschiedene Antworten. Und jeder Handwerker weiß es besser als der andere. Wie wir gelernt haben, gilt das auch für Verkaufsberater, zumindest für unsere zum Thema Innentüren. Also, lasst euch nicht irreführen, auch wenn die scheinbaren Oberkompetenzler stets im tiefsten Brustton der Überzeugung ihre Behauptungen aufstellen. Bleibt hartnäckig dran.

Gartenbau Teil 2: pflastern, mauern, Rasen rollen

Über die Pleite mit unserem Gartenbauer haben wir euch ja schon hier berichtet. So sah es zwischendurch mal kurz zappenduster aus – bis wir auf die Schnelle einen neuen fanden, der sozusagen unser rettender Engel wurde. Wir erzählen euch heute etwas zum aktuellen Stand der Dinge, und wie unsere Außenanlagen just in time zum Schwörer-Presseevent fertig wurden; zumindest zum Teil… Weiterlesen

Umzug, gebrauchte, IKEA: Die kleine Möbel-Story

Vergangenen Freitag schickte uns die Schwester meiner Frau einen Link zu e-Bay (danke Nicole! ;-)). „Da verkauft jemand so einen großen Tisch und Stühle, wie ihr für euer Kaminzimmer sucht.“ Recht hatte sie. Die Fotos zeigten ein Mega-Eichenteil mit mächtigen acht Stühlen. Selbstabholung gewünscht. Wir besorgten uns einen Miet-Sprinter und fuhren am späten Freitagabend von Mühlacker aus in Richtung Stuttgart, wo die Verkäufer wohnen.

 

Die Sache mit dem Schränken

Die Autobahn voll, die B 10 nicht minder. Also ging´s im Schneckentempo voran – mit Zwischenziel Ludwigsburg. Wenn wir schon einen Sprinter haben, sollten wir doch noch kurz bei IKEA vorbei und zwei Garderobenschränke holen, die uns noch fehlen. Und wie das dann so ist: Als wir die Schränke konfiguriert hatten und die Beraterin uns endlich die Stückliste in die Hand drückte, waren wir bereits hoffnungslos spät dran.

 

Neidvoll getäuscht

20:30 Uhr wollten wir, wie mit den Gebrauchtmöbelbesitzern vereinbart, in Stuttgart sein. Tatsächlich befanden wir uns auf dem Weg durch die endlose SB-Meile Richtung Kasse. Wir bezahlten ein Tablett, das wir uns im Vorbeigehen geschnappt hatten, und gingen ohne Schränke zu unserem Transporter. „Guck mal, das Paar, das zeitgleich mit uns seine Schränke zusammenstellte, hat schon alles auf die Wagen gepackt.“ Meine Frau Christine war ein wenig neidvoll und schwer beeindruckt. „Schau mal, die fahren ja schon weg“, höre ich durchs offene Autofenster die Frau ein wenig neidisch sagen, als wir langsam an den beiden vorbeifuhren. Wie man sich doch täuschen kann… 😆 😆 😆

 

Zu spät – zu schwer

Kurz nach 21:00 Uhr stehen wir in der Wohnung der beiden jungen Leute, die die alten Möbel verkaufen möchten. Schnell sind wir uns einig. Doch wie und wann transportieren wir die Sachen ab. Der Massivholztisch ist sauschwer, und auch jeder der Stühle – fast schon „Sessel“ – hat sein Gewicht. Ergo: Zu viert bringen wir die Stühle per Aufzug runter und laden sie ins Auto. Der Tisch: Keine Chance. Wir düsen mit den Stühlen und unserem IKEA-Tablett los. Für den Tischtransport müssen wir noch eine Lösung finden. Das könnte echt problematisch werden.

 

Problem gelöst

Am Samstag dann ein wundervoller Anruf: Die Tisch-Verkäuferin meldet sich und kann anbieten, dass zwei kräftige Jungs, die bei ihr gerade andere Möbel abholen, uns den Tisch vorbeibringen könnten. Gesagt, getan. Am Samstagmittag ist das gute Stück bei uns.

 

Der Innentisch steht draußen

Allerdings steht er nicht im Kaminzimmer, sondern davor auf der Gartenterrasse – in unserem Untergeschoss fehlen noch die Bodenfliesen, und die Ausgleichsmasse für darunter sollte nicht betreten werden. Also steht der Tisch draußen und die Stühle haben wir im Erdgeschoss verteilt.

 

 

Umzug Teil 1

Stand heute: Weil wir am vergangenen Mittwoch schon unsere größeren Möbelstücke per Spedition hatten bringen lassen, sind Erdgeschoss, Carport nebst Anbau und Terrasse vollgestellt. Dafür ist das Untergeschoss leer. Wir haben viele Möbel da, doch kaum Platz für unsere Sachen; auch nicht für die Klamotten, weil auch die neuen Kleiderschränke noch nicht geliefert wurden.

 

Apropos liefern: Wir haben beschlossen, die IKEA-Schränke für kleines Geld liefern zu lassen. Der Sprinter war mit Miete und Diesel teurer.

 

Shooting Teil 2

Ach ja, und dann waren da gestern ja noch der Dreh und Shooting Nummer 2.

Nachdem Velux vor einiger Zeit schon die Dachfenster fotografieren ließ, war diesmal Schwörer-Haus dran. Mit jeder Menge Deko im Gepäck rückten Fotograf und KollegInnen zum Fotoshooting an, und wir standen den ganzen Tag in Habachtstellung fürs jeweils nächste Bild. Davor war ein Team von Regio TV Bodensee da, um in unserem schönen Schwörer Healthy Home einen Film über Wohngesundheit zu drehen. Das Ganze ging von 8 Uhr morgens bis 23 Uhr am Abend. Ein langer Tag, der sich aber gelohnt hat.

 

Aus der Patsche geholfen

Die Fotos können wir euch schon bald hier zeigen. Auch werden wir noch ausführlich darüber berichten, wie der Kellerausbau läuft, wie es mit dem Kundendienst etwas holperte –  und wie uns ein „neuer“ Gartenbauer bei den Außenanlagen aus der Patsche geholfen hat.

Also, ihr lest von uns…

Rechnungsstress: Abteilung Lach- und Sachgeschichten

 

Homo sum, humani nihil a me alienum puto. Das ist einer der schönen Sätze, die mir aus dem Pauken fürs Kleine Latinum noch geblieben sind. Übersetzt bedeutet das laut Augustinus bereits im antiken Theater vom Publikum heftig beklatschte geflügelte Wort: Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches, denk ich, ist mir fremd. Ja, das denkt man sich halt so. Doch neulich hat mich ein Handwerker – obwohl auch ein Mensch – so richtig befremdet.
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