Vom Häuslebau zum „Schwörer Healthy Home Projekt“

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Wir sind die Nummer 39.185 und die Nummer 1. Soll heißen, wir bauen das etwa 39.000ste Schwörer-Haus. Und dieses Eigenheim wird gleichzeitig auch das erste „Healthy Home“ des Fertighausherstellers. Damit sind wir bereits mitten im Thema, wie sich unser zunächst geplanter Häuslebau zum europaweit einzigartigen „Healthy Home“ Projekt entwickelte.

Einfach mal ausprobieren

Im Job beschäftige ich mich tagtäglich mit allem rund ums Bauen und bin in ständigem Kontakt mit Hausherstellern und deren Zulieferern. Dabei erfahre ich viel über neue und innovative Lösungen betreffend Materialien und besondere Ausführungen. Wenn ich mir über die Dinge Gedanken mache, erfährt im Austausch auch meine Frau Christine davon, und sobald ich Texte darüber schreibe, ist sie – als meine Lektorin – voll in den Themen drin.

Jetzt bot sich also die Gelegenheit, beim eigenen Hausbau viel Neues zu „testen“. Und da wir beide neugierig und bereit sind, Sachen einfach mal auszuprobieren, werden wir sehen, wie sich die Dinge aus den Hochglanzprospekten im ganz normalen Wohnalltag machen.

Aus Brüssel kommt das Healthy Home

Der Weg zum Healthy Home, dem gesunden Haus, führte über Brüssel. Bei einer Tagung erfuhr ich vom Velux Healthy Homes Barometer, das auf der Basis einer europaweiten, repräsentativen Umfrage zusammenfasst, was den Leuten beim Wohnen wichtig ist: ausreichend Tageslicht und frische Luft, erholsamer Schlaf, komfortable Temperaturen und angemessene Luftfeuchtigkeit.

Doch wie könnte so ein Haus aussehen, das diese Kriterien erfüllt? Was muss drin und dran sein? Nach und nach entwickelten wir unsere ganz persönlichen Vorstellungen dazu, dann suchten wir die aus unserer Sicht passenden Bau-Partner für die Umsetzung. Und das Kind bekam seinen Namen: „Schwörer Healthy Home Projekt, Mühlacker Deutschland“.

Wüstenkäfer als Vorbild

Aus dem privaten Bauvorhaben wurde also ein richtig großes Projekt. Dennoch sind wir uns treu geblieben. So werdet ihr hier sicher keine 30-Quadratmeter-Badezimmer-Wellnessoase oder die 20.000-Euro-Designerlampe überm Esstisch finden. Stattdessen lest ihr über das Plusenergie-Haus aus einer Hand, den Fassadenanstrich, der einen Wüstenkäfer zum Vorbild hat, Verglasungen, die bei Sonne abdunkeln, Einbruchschutz per Funk, LED-Beleuchtung, schwebende Schiebewand aus Schreiners Hand und 1,20-Meter-Bodenfliesen, so dünn wie Glasscheiben.

Rein, raus – aus die Maus

Wir werden aus Bauherrensicht berichten, Erfahrungen schildern und Tipps geben. Und zwar zum Bauen und zum Wohnen. Mit Argusaugen wird auch von außen auf das Objekt geschaut: Das Sentinel Haus Institut in Kooperation mit dem TÜV Rheinland prüft das Haus, genauer die Raumluftqualität, auf Herz und Nieren, und was Mensch nicht gut tut, wird nicht verbaut. Ganz einfach.

Schwörer Healthy Home für alle?

Falls ihr ein Healthy Home von Schwörer haben wollt: Leider gibt es das so noch nicht. Aber vielleicht wird es ja bald eine Baureihe oder sowas wie eine spezielle Edition geben. Doch das ist natürlich nicht unsere Baustelle.

 

Update: 24.08.2017 – Erklärfilm über unser Schwörer Healthy Home

Hier gibt’s ein kleines Update zu dem frühen Beitrag, den vielleicht manche von euch noch gar nicht gelesen haben. Jedenfalls: Mittlerweile steht unser Schwörer Healthy Home ja, und wir wohnen schon drin. Und inzwischen haben Schwörer und Projektpartner auch einen Film dazu gedreht, den wir richtig schön und informativ finden. Wer ihn anschauen möchte, klickt einfach hier:

 

2 Gedanken zu „Vom Häuslebau zum „Schwörer Healthy Home Projekt“

  • 3. Januar 2017 um 2:21 pm
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    Der nachhaltige bzw. ganzheitliche Ansatz bei der Bauplanung gefällt mir. Meine Eltern wurde damals schlecht beraten – allerdings galten vor 30 Jahren auch noch andere Maßstäbe. Ich finde vor allem eine Energieberatung sinnvoll, weil man davon dauerhaft profitiert. http://www.energieconstruct.com/produkte/energieberatung/

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  • 10. Februar 2017 um 11:51 am
    Permalink

    – Super Beschreibung eurer Ideen bzw. Gedankengänge. Es ist auf jeden Fall sinnvoll das sich jeder der ein neues Haus baut mit dem Thema -Energieeffizienz auseinandersetzt. Zum einen der Umwelt zuliebe und zum anderen für den eigenen Geldbeutel 🙂 Weiter so – gerne auch mit mehr Bildern. Stefanie

    Antworten

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