Innenausbau #1: Von Kabeln, Platten, Rohren – und vom Dach

Innenausbau/ HausbauHeute live von der Baustelle: Beim Innenausbau ist die Krankheitswelle im Healthy Home angekommen. Toni vom Bautrupp, ein Elektriker, der Bauleiter: alle krank. Auf diesem Wege die besten Genesungswünsche von uns! Und unser herzlichster Dank an euch beide, Steven und Patrick, für euren gnadenlosen Einsatz…!

Einer für alle…

Christine nennt unsere „Drei von der Baustelle“ nur noch die „Drei Musketiere“. Einer für alle, alle für einen. Ja, Toni ist ausgefallen, und seine Kollegen hauen noch mehr rein als sonst schon. Zu zweit reißen sie es: Ortgangbleche, Dachrinnen, Schornsteinhaube, Dacheindeckung und noch viel mehr draußen am Dach. Bei Dauertemperaturen weit unter Null. Solange das Tageslicht reicht.

 

Man gönnt sich ja sonst nichts

Bei den Dachrinnen und Regenfallrohren sowie den Dachsteinen haben wir uns etwas Besonderes gegönnt. Die Metallteile von Barth sind „vorbewittert“, was sie robust und optisch ansprechend macht. Die Tegalit-Dachsteine von Braas sind ansprechend flach und dank Protegon-Oberfläche besonders glatt und robust; und die Beschichtung verbessert den Hitzeschutz fürs Dachgeschoss. Ausführlicher gehen wir demnächst im Blog-Bereich Produkte auf diese Dinge ein.

Innenausbau läuft

Wenn´s dunkel wird, geht es drinnen mit dem Innenausbau weiter: Schornsteinverkleidung, Installationsöffnungen schließen, Schallschutz-Federschienen unter den Erdgeschossdecken, Gipskartonverkleidungen. Dann folgten am Boden die Sopro-Schallentkopplungsmatten… Und zwischendurch höchstens mal eine schnelle Tasse Kaffee im Stehen.

Brennstoffzelle adé

Derweil zog Elektriker Daniel ohne seinen kranken Kollegen weiter die – inzwischen gefühlten kilometerlangen – Strippen durch Wände und Decken, montierte die LED-Einbaustrahler von Brumberg. Denn zum Innenausbau gehört natürlich auch die Haustechnik. Unermüdlich trieb Alex währenddessen die Montage von Komponenten der Heizungs- und Sanitärmontage sowie der Anlage kurz automatischen Wohnraumlüftung von Schwörer voran; im Dach- und Erdgeschoss, und im Untergeschoss, bei von uns gemessenen minus zwei Grad. In Sachen Trinkwasserhygiene haben wir uns für ein sogenanntes Raxofix-Verrohrungssystem von Viega entschieden, beheizt wird das Haus später mit einer Wärmepumpe von Vaillant. Ja, liebe Leser, richtig gelesen. Schweren Herzens mussten wir uns von der geplanten Brennstoffzellenheizung verabschieden, weil sie nun doch noch nicht, wie angenommen, auf dem Markt ist.

Man gewöhnt sich…

Der Innenausbau kommt prächtig voran. Wir sind froh, dass unser Bautrupp kein reiner Montagetrupp ist, sondern den Trockenbau bis hin zu den Bodenbelägen, Türeinbau und Sanitärobjekten erledigen wird. Im Unterschied dazu geben viele Fertighausfirmen den Innenausbau an einzelne, unterschiedliche Handwerksbetriebe als Subunternehmer weiter. Das mit den „Subs“ kann funktionieren. Doch als Bauherr hat man in diesem Fall ständig neue Leute auf der Baustelle, und wir schätzen es, mit unseren „Jungs“ dauerhaft dieselben Ansprechpartner vor Ort zu haben; man gewöhnt sich aneinander und hat Verlässlichkeit und Kontinuität.

 

Ansprechpartner für die Bauherrschaft

Apropos Ansprechpartner: Fertighaushersteller werben gerne mit der Aussage, dass man als Bauherr „einen festen Ansprechpartner für das gesamte Bauvorhaben“ habe. In der Praxis ist damit eher die Firma als ein Ansprechpartner gemeint, und das ist aus unserer Sicht auch gut so. Denn was nützt es einem, einen einzigen Menschen anrufen zu können, der alles wissen soll. Er würde sich doch dauernd intern schlau machen müssen und dann zurückrufen – oder auch nicht.

 

Experten-Fragen

Von Schwörer haben wir eine Liste mit Ansprechpartnern bekommen, die vom Thema Finanzierung über Bemusterung, Montage usw. jeweils zuständig sind. Also ist jeder Experte auf seinem Gebiet und kann – so haben wir das erlebt – jeweils ganz genau Auskunft zur Sache und auch zu unserem speziellen Bauvorhaben geben. Es gab keine einzige Frage, auf die wir keine präzise Antwort bekommen haben. Und wir haben oft dort im Werk angerufen. 😉

 

Drei Dinge passen nicht

Beispielsweise auch nach der Montage des Hauses. Denn aus unserer Sicht waren drei Dinge nicht in Ordnung: Die Aussparung für die Haustürsprechanlage von Somfy fanden wir zu hoch platziert, die Unterkonstruktion für die Dunstabzugshaube in der Küche war in falscher Richtung montiert, und die Anschlüsse für die Duschstange im Badezimmer befanden sich auf der falschen Wandseite.

 

Alles gut – Hut ab!

Inzwischen ist alles geklärt beziehungsweise behoben. Die Sprechanlage muss da hin, hat man uns nachvollziehbar erklärt. Die Montagehilfe für den Dunstabzug war nur provisorisch angeheftet und ist gedreht. Die Duschanschlüsse wurden an die richtige Stelle verlegt; das Bemusterungsprotokoll war in diesem Punkt nicht präzise genug gewesen. Fazit: tutto bene!

An dieser Stelle möchten wir loswerden: Wir können´s selbst kaum glauben. Bei einem ganzen Haus – zumindest bisher – nur drei solche Kleinigkeiten, und letztlich war´s ja sogar nur eine einzige. Da gibt es nur eines von uns zu sagen: Hut ab, Schwörer-Haus! Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher zu diesem tollen Hausbauprojekt beigetragen haben!

 

Zehn Arbeitstage sind jetzt vergangen, seit das Haus winterfest dasteht. Und bereits in rund fünf Wochen soll unser Haus bezugsfertig sein. Unfassbar! Wir bleiben weiter für euch dran…

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Ein Gedanke zu „Innenausbau #1: Von Kabeln, Platten, Rohren – und vom Dach

  • 13. März 2017 um 3:17 pm
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    Danke für diesen Einblick. Mein Mann und ich haben uns ein Grundstück gekauft und möchten nun an unserem gemeinsamen Haus arbeiten. Da mein Mann vom Beruf Architekt ist, wird er sicherlich was schönes konzipieren, vom Äußerlichen und vom Innenausbau. Gut das man im Internet auf solche Artikel stößt.

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