Bodenbeläge: Natur mit „B-Protect“

Bodenbeläge

Tja, mit unseren Bodenbelägen war das so eine Sache. Im Unterschied zu den meisten anderen (Ausstattungs-)Dingen waren wir gar nicht schnell entschlossen. Für´s Erd- und Untergeschoss schwankten wir zwischen Parkett und Fliesen, beim Dachgeschoss reichten unsere Ideen von Linoleum über Parkett bis Teppich. Sollten wir in einzelnen Zimmern unterschiedliche Böden legen? Am Ende gab´s dann je ein Material pro Geschoss.

 

Materialmix am Boden

In unserem bisherigen Haus hatten wir ganz unterschiedliche Bodenbeläge: Industrie-Stabparkett in Diele und Küche, genageltes Massivholzparkett im Wohn-Essbereich sowie im Dachgeschoss, Kork in den Kinderzimmern und Fliesen in Bädern und WCs. Auf so einen „unruhigen“ Materialmix hatten wir keine Lust mehr. Soviel stand fest. Doch was war die Alternative? Um es kurz zu machen: Nach langem Hin und Her entschieden wir uns für Fliesen im Erd- und Parkettboden im Dachgeschoss.

 

Made in Mühlacker

Als unsere Fliesen-Entscheidung getroffen war, kam für uns nur ein Hersteller in Frage: Steuler. Mit Sitz in Mühlacker. So viel Lokalpatriotismus muss schon sein, wenn man ein Unternehmen in 1.000 Metern Luftlinie vom Haus entfernt hat, das sich selbst als eines der innovativsten Fliesenwerke weltweit bezeichnet – und auch noch hier vor Ort selbst produziert. Unsere Bodenfliesen „made in Mühlacker“, das klingt doch wirklich gut.

 

Puristischer Fliesencharme

Die neue „Beton“-Kollektion traf voll unseren Geschmack. Es handelt sich dabei um besonders harte Feinsteinzeugfliesen mit einer feinen Struktur, die – insbesondere in der Farbe Hellgrau Matt – sehr unempfindlich und putzfreundlich sind, und im Maß 75 x 75 Zentimeter die moderne Architektur unseres „Schwörer Healthy Homes“ mit puristischem Charme unterstreicht. Wie ließen sie im gesamten Erdgeschoss durchgängig auch in die kleineren Räume hinein verlegen, was mit offenen Türen total gut aussieht!

 

Ein-Fliesen-Look im Haus

25 x 75 Zentimeter groß zieren die „Beton“-Fliesen auch die Wände im Gästebad und selbstredend sind auch die 7,5 Zentimeter hohen Sockelfliesen aus der gleichen Serie. Das sah alles so gut aus, dass wir auch das Badzimmer im Dachgeschoss in derselben Optik gestalten ließen. So haben wir, passend zum Healthy Home-Gedanken, natürliche Wand- und Bodenbeläge in minimalistischem Oberflächendesign.

Schlichtes Parkettdesign

Hoch ins Dachgeschoss. Hier setzten sich die Aspekte Wohngesundheit, Pflegeleichtigkeit und schlichtes Design in Form der Parkettböden fort. „Villapark Eiche Farina B-Protect“ nennt sich das helle Mehrschichtparkett von der Firma Bauwerk Parkett. Auch zu diesem Hersteller haben wir einen schönen Bezug: Der Deutschlandsitz des Schweizer Unternehmens ist Bodelshausen am Rande der Schwäbischen Alb; der Ort, an dem wir öfter mal Verwandte besuchen. Der Bauch spielt halt bei fast allen Entscheidungen spürbar mit.

 

Wohngesunder Parkettboden

Viel wichtiger war für uns natürlich die Beschaffenheit des Materials. Bauwerk verwendet nach eigenen Angaben nur Holz aus kontrollierter Herkunft, und zum Thema Wohngesundheit im Healthy Home ein Zitat von der Website des Parkettherstellers: „Mit wohngesunden Werkstoffen fertigt Bauwerk Parkett Holzböden ohne unerwünschte Emissionen in der Raumluft“. Die Firma ist der einzige Parketthersteller, der sich als Partner des Sentinel-Haus Konzepts ausweisen kann, und die Produkte tragen weitere fünf Öko-Zertifikate.

 

Mehrschichtparkett mit B-Protect

Die 2100 x 190 x 9,5 Millimeter großen Landhausdielen sind mehrschichtig aufgebaut. Der Vorteil laut Hersteller: „Mehrschichtige Holzfußböden quellen und schwinden weit weniger als massive Holzböden.“ Nicht zuletzt deshalb sind sie auch gut geeignet für die Verlegung auf Fußbodenheizung, wie es bei uns der Fall ist. Die Parkettdielen haben eine gebürstete Oberfläche mit sogenannter „B-Protect“-Oberflächenbehandlung, die Bauwerk als „einzigartig“ bezeichnet, weil sie „alle Schutzeigenschaften einer verbesserten Versiegelung“ biete.

 

Pflegeleichte Versiegelung

Was wir bisher dazu sagen können ist: Dass man die spezielle Versiegelung praktisch nicht sieht, und dass das Parkett erstens kaum Schmutz annimmt und sich zweitens leicht putzen lässt; das heißt, eigentlich nur saugen und ab und zu auch mal wischen, wenn wir mal etwas von dem typischen Neubaugebietsschmutz reingeschleppt haben.

 

Je Geschoss der passende Boden

Und nun zu unserem Fazit und zwei weiteren Besonderheiten. Sowohl die Feinsteinzeugfliesen als besonders robuster und schöner Bodenbelag als auch das Naturparkett für das eher private Dachgeschoss haben sich bei uns bereits bestens bewährt. Hier barfuß zu gehen, ist ausgesprochen angenehm.

Bodenbeläge

Eiche Natur im „blauen Zimmer“

Die beiden Besonderheiten: Für mein Schlafzimmer im Dachgeschoss habe ich mich quasi in letzter Sekunde umentschieden und trotz der damit wechselnden Bodenoptik ein naturfarbenes Eichenparkett mit der Bezeichnung „Villapark Eiche 14 gebürstet naturgeölt“ genommen. Das wirkt noch etwas gemütlicher und passt perfekt zu den blau gestrichenen Wänden.

 

Fliesen in Holzoptik

Im Untergeschoss haben wir – ebenfalls durchgehend – Feinsteinzeug-Fliesen von Gres-Steuler verlegen lassen. Und wie der Name „Sägewerk Walnuss Matt“ schon andeutet, handelt es sich dabei um eine neue Fliesen-Serie in grauer Holzoptik. Das ist ein echter Knaller!

Fußbodenheizung: Besser Fliesen oder Parkett?

Zur Frage, ob Fliesen oder Parkett gut beziehungsweise besser für eine Fußbodenheizung geeignet ist, gibt es jede Menge Antworten; je nachdem, wen man fragt. Hier könnt ihr lesen, welche Erfahrungen wir mit beiden Fußbodenarten gemacht haben.

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