Kellersockel: Warm eingepackt und hell gestrichen

Kellersockel Schwörer Healthy Home

So, liebe Leserinnen und Leser, jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, euch vom weiteren Baufortgang an unserem Schwörer Healthy Home zu berichten. Zwischenzeitlich hatten wir ja ziemlich viel zu tun, außerdem nahm mich meine Agentur sehr in Anspruch, und zu guter Letzt musste ich einige Zeit lang mein Knie hochlegen und kühlen – kleiner Sportunfall inklusive diverser Arzt- und Krankenhausbesuche… 😉

 

Spaßfaktor Sport

„No sports“, hatte der eigenwillige britische Premier Winston Churchill immer betont, und lieber genüsslich eine Zigarre geraucht, als sich der Leibesertüchtigung hinzugeben. Dennoch, ein wenig laufen, schwimmen und radeln macht doch einfach Spaß. Und beim Mountainbiken gilt halt das Motto, „no risk, no fun!“

 

Wintermantel für den Rohbaukeller

Jetzt aber zu unserem Hausbau. Im Unterschied zum bezugsfertigen Fertighaus haben wir unseren Schwörer-Fertigkeller ja in Rohbauversion gekauft. Das heißt, Schwörer-Haus errichtete den Keller samt Montage von Lichtschächten, Kellertür, Fenstern, Fensterbänken und Rollläden. Und die Bereiche rund um Tür und Fenster waren mit einem Streifen Wärmedämmung eingefasst.

So blieben uns die Abdichtung der Außenwände mit Bitumen und das Anbringen einer Noppenschutzbahn bis zur Höhe der Arbeitsraumverfüllung. Das hatten wir der Einfachheit halber von dem Bauunternehmen gleich mit machen lassen, das die Bodenplatte betonierte und die Erdarbeiten ausführte.

 

Dämmen, verputzen, streichen

Im Anschluss ging es um die Wärmedämmung sowie das Verputzen und Streichen des Teils unseres Untergeschosses, das aus der Erde herausragt. Und das ist auf der Südseite unterm Erdgeschossbalkon die gesamte Außenwand. Dennoch spricht man hierbei vom Kellersockel, beziehungsweise einfach nur vom Sockel. Er sollte, nicht zuletzt, weil er auch zu Wohnzwecken genutzt wird, mit zwölf Zentimeter dicken Wärmedämmplatten eingepackt und verputzt werden. Mehr zum Thema gedämmter (Wohn-)Keller lest ihr hier.

 

Angebot vom Innungsbetrieb

Dafür haben wir von Handwerkern aus der Region Kostenvoranschläge eingeholt. Dazu eine Info und ein Tipp: Heutzutage führen solche Arbeiten nicht nur Stuckateure, in Süddeutschland genannt „Gipser“, aus, sondern auch Malerbetriebe. Und wenn man an seinem Bauort, so wie bei uns der Fall, keine Betriebe kennt, ist es durchaus ratsam, sich an Firmen zu wenden, die in der Handwerkerinnung sind, sogenannte Innungsbetriebe.

 

Sockel in sicherer Hand

Die Angebote bzw. die Termine für die Ausführung sagten uns nicht zu. Doch wir hatten das Glück, dass Normen Bobusch und Norbert Biro, die bei uns im Auftrag von Schwörer gemalert hatten, die Sockelarbeiten übernahmen. Bei denen wussten wir aus eigener Erfahrung, wie schnell und „sauber“ sie arbeiten.

 

Maler sparen uns Zeit

Super war für uns, dass die Jungs uns sagten, welchen Dämmstoff in welcher Menge wir besorgen sollten – und dass sie die sonstigen Materialien selbst mitbrachten; unter anderem den richtigen Kleber für die Dämmplatten, das passende Armierungsgewebe für den Grundputz, die notwendigen Eckleisten und die sogenannte Zwei-Komponenten-Spezialabdichtung („2K-Abdichtung“) für die unteren Sockelbereiche, wo Pflastersteine oder der Spritzschutzstreifen nah an die Fassade rangehen.

 

Fassade durchgehend hell

Zum Thema Optik: Anfangs hatten wir daran gedacht, den Kellersockel wie meist üblich dunkler zu halten als die Hausfassade. Wir haben uns dann irgendwann umentschieden und sind happy damit. Sockel und Haus sind jetzt durchgehend hellgrau, was die Gesamtansicht in unseren Augen sehr harmonisch macht.

Der Putz hat wie das Haus eine Zwei-Millimeter-Körnung. Allerdings ist seine Struktur, das war uns schon vorher bewusst, etwas anders, als der im Werk aufgebrachte Spritzputz des Hauses. Doch das stört uns kein bisschen.

 

Die „Schwörer-Qualitätsfuge“

Auch gefallen uns die beiden horizontalen Linien, oder besser Absätze, richtig gut, weil sie die Fassade schön gliedern. Die erste verläuft zwischen Kelleroberkante und Hausputz in Form einer Aluminium-Abtropfkante. Die zweite trennt Erd- und Dachgeschoss durch einem minimalen Überstand des oberen. „Schwörer-Qualitätsfuge“ nennt der Fertighaushersteller dieses Detail, das anzeigt, dass die gesamte Hausfassade qualitätsgeprüft und unabhängig von Wind und Wetter bereits bei der Vorfertigung des Hauses im Werk verputzt wird.

 

Outdoor-Küche unterm Balkon?

Die Farbe am Kellersockel war kaum getrocknet, da saßen wir auch schon davor. Dafür tut´s uns zunächst eine alte Bierbank. Ein herrliches Plätzchen hier unterm Balkon – genau richtig, um von unserem fertigen Garten zu träumen, in dem die regengeschütze Terrasse ganz sicher ein echter Wohlfühlort für uns wird. Über die neue Idee einer Outdoor-Sommerküche werden wir noch ein wenig nachdenken…

 

 

2 Gedanken zu „Kellersockel: Warm eingepackt und hell gestrichen

  • 25. April 2017 um 3:27 pm
    Permalink

    Danke für euren Tipp mit den Innungsbetrieben!

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